Waspo Hannover mit Meister-Ansage an die Konkurrenz aus Spandau

Philip Häfner
Philip Häfner
14:09

Die Hauptrunde in der Wasserball-Bundesliga ist Geschichte. Zum Abschluss setzte Waspo Hannover noch einmal ein Statement. Was das für die Playoffs bedeutet? Hier bekommst du alle Paarungen.

Das war eine Ansage an die Konkurrenz aus der Hauptstadt! Zum Abschluss der Hauptrunde in der Wasserball-Bundesliga hat der amtierende Deutsche Meister Waspo 98 Hannover seine momentane Vormachtstellung untermauert und den ersten Platz souverän verteidigt. Im Spitzenspiel gegen die Wasserfreunde Spandau 04 setzen sich die Niedersachsen am Ende deutlich mit 13:7 durch. Nikola Milardovic traf vier Mal für den Sieger, die Nationalspieler Zoran Bozic und Denis Strelezkij steuerten je drei Treffer bei. Auf Spandauer Seite erzielte Ivan Vukojevic zwar sogar fünf Tore, bekam aber zu wenig Unterstützung von seinen Mitspielern.

Spielszene aus dem Wasserballspiel zwischen Waspo 98 Hannover und den Wasserfreunden Spandau 04, ein Hannoveraner Spieler wirf den Ball aufs Tor© Florian Blackburn

Waspo gewinnt auch das zweite Liga-Duell mit Spandau

Schon das erste Gipfeltreffen gegen den Rekordchampion hatte Hannover Ende November mit 10:6 für sich entschieden. Waspo geht damit als Tabellenerster in die Play-offs und hätte in allen Runden Heimrecht in den entscheidenden Spielen. In der ersten Runde hat man wegen des Rückzugs des SV Ludwigsburg 08 sogar ganz spielfrei und steht damit bereits kampflos im Halbfinale.

Im Viertelfinale kommt es ansonsten ab 22. März zu folgenden Duellen:

  • Wasserfreunde Spandau 04 – Duisburger SV 1898
  • ASC Duisburg – SG Neukölln Berlin
  • OSC Potsdam – White Sharks Hannover

Derbysieg für Krefeld in der B-Gruppe

In der B-Gruppe startet die SV Krefeld 72 mit der besten Ausgangsposition. Zum Abschluss der Hauptrunde gab es am Wochenende beim 13:8-Auswärtssieg gegen den Uerdinger SV 08 noch einmal einen Derbyerfolg als Mutmacher für die Play-off-Phase. Platz zwei sicherte sich der SV Cannstatt, der Aufsteiger musste bei seinem Gastspiel bei der SG Stadtwerke München allerdings ins Fünfmeterwerfen.

Die Play-off-Paarungen lauten:

  • SV Krefeld 72 – Düsseldorfer SC
 1898
  • SV Cannstatt – SG Stadtwerke München
  • 
SVV Plauen – Uerdinger SV 08
  • SSV Esslingen – SV Würzburg 05

Ergebnisse Männer

Wasserball-Bundesliga
White Sharks HannoverASC Duisburg9:17 (4:7, 1:3, 2:5, 2:2)
Wasserfreunde Spandau 04SV Cannstatt23:7 (5:2, 6:1, 7:2, 5:2)
Waspo 98 HannoverSG Neukölln Berlin38:6 (5:0, 8:1, 13:3, 12:2)
Duisburger SV 1898OSC Potsdam12:14 (5:5, 3:2, 2:3, 2:4)
2. Wasserball-Bundesliga
SV Würzburg 05Uerdinger SV 0811:7 (2:2, 2:2, 6:2, 1:1)
SV Krefeld 72SSV Esslingen18:17 (5:6, 5:4, 3:4, 5:3)
SC Neustadt/WeinstraßeSpVg Laatzen 189412:8 (2:2, 3:3, 4:1, 3:2)

Tabellen Männer

SpielePunkteToreTordifferenz
Wasserball-Bundesliga*
1.Waspo 98 Hannover1030288:63+225
2.Wasserfreunde Spandau 04923192:94+98
3.ASC Duisburg921168:101+67
4.OSC Potsdam912104:159-55
5.White Sharks Hannover910115:148-33
6.Duisburger SV 18989998:156-58
7.SG Neukölln Berlin9396:205-109
8.SV Cannstatt10384:219-135
2. Wasserball-Bundesliga*
1.Düsseldorfer SC 1898922120:98+22
2.SV Krefeld 72718116:80+36
3.SC Neustadt/Weinstraße917129:113+16
4.Uerdinger SV 08814107:100+7
5.SVV Plauen913138:131+7
6.SSV Esslingen912128:133-5
7.SV Würzburg 0586100:126-26
8.SpVg Laatzen 18949094:151-57
*) Für einen Sieg nach regulärer Spielzeit gibt es drei, für einen Sieg nach Fünfmeterwerfen zwei Punkte. Der Verlierer des Fünfmeterwerfens erhält noch einen Punkt. Unentschieden gibt es seit der Saison 2024/25 nicht mehr.

Frauen von Waspo Hannover jubeln im DSV-Pokal ebenfalls

Bei den Frauen stehen mit Waspo 98 Hannover nun auch die letzten Teilnehmerinnen an der DSV-Pokalendrunde am 14./15. März in Berlin fest. Nach langem Rückstand noch bis ins letzte Viertel hinein konnte Waspo die Partie gegen den ETV Hamburg noch drehen – Mariia Lytvyniuk besorgte in der Schlussminute den Siegtreffer für Hannover. Bei der Endrunde trifft der Klub im Halbfinale auf den Uerdinger SV 08.

Einen Tag vor dem Pokalduell standen sich Hamburg und Hannover auch schon in der Bundesliga der Frauen gegenüber, auch dort setzte sich Waspo mit 16:9 durch. Außerdem siegte Bochum ungefährdet 24:8 in Uerdingen.

Ergebnisse Frauen

SSV EsslingenSC Chemnitz 189213:12 (1:2, 2:2, 3:3, 2:1, 5:4)
SV Blau-Weiß BochumUerdinger SV 0831:2 7:1, 6:0, 10:1, 8:0)
Eimsbütteler TurnverbandWasserfreunde Spandau 047:35 (2:5, 2:11, 3:10, 0:9)

Tabelle Frauen

PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.Wasserfreunde Spandau 04721203:47+156
2.SV Blau-Weiß Bochum715139:50+89
3.SSV Esslingen71189:91-2
4.Eimsbütteler Turnverband6669:125-56
5.SC Chemnitz 18926448:124-76
6.Uerdinger SV 086041:152-111