Florian Wellbrock schwimmt auch in Kalifornien allen davon

Raik Hannemann
Raik Hannemann
15:40

Während der Reise zu den Pan Pacific Championships in Long Beach wurde in Vorbereitung auf die Olympiarennen von 2028 schon einmal die Umgebung erkundet.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Andere Gegner, anderer Ort, aber der gleiche Sieger: Florian Wellbrock hat bei den Pan Pacific Championships in Long Beach (USA) das 10km-Rennen im Freiwasserschwimmen gewonnen. Nach 1:49:51 Minuten schlug der 28-Jährige vom SC Magdeburg sieben Sekunden vor dem in München trainierenden Paulo Strehlke Delgado (MEX) und Dario Verani (ITA/1:50:01) an.

Alle EM-Ergebnisse aus Paris

Nach dem Gewinn seiner dritten Goldmedaille bei den Europameisterschaften in Paris (FRA) war Wellbrock mit Bundestrainer Bernd Berkhahn ins Flugzeug Richtung Kalifornien gestiegen. „Es geht erst einmal darum, ein bisschen Olympiafeeling für 2028 zu kriegen“, sagte Wellbrock. Denn obwohl das Rennen nicht auf der Olympiastrecke der Spiele 2028 stattfand, war immerhin zweimal Training dort dann möglich. So konnte man sich schon mit den Bedingungen vor Ort bis hin zu den Verkehrswegen vertraut machen. Anschließend verbringt Wellbrock in Kalifornien auch ein paar Urlaubstage.

Florian Wellbrock stand in Long Beach wieder ganz oben auf dem Treppchen© privat

Florian Wellbrock stand in Long Beach wieder ganz oben auf dem Treppchen

Moesha Johnson siegt erneut, Jeannette Spiwoks auf Rang 15

„Die Bedingungen auf der Ruderregattastrecke waren top, die Sonne hat ganz schön gebrannt bei 35 Grad“, sagte Wellbrock. „Natürlich habe ich gemerkt, dass die Vorbereitung nicht optimal war, aber hier zu schwimmen war auf jeden Fall eine schöne Erfahrung. Ich bin dem US-Verband sehr dankbar für die Möglichkeit, hier dabei sein dürfen.“

Bei den Frauen siegte die in diesem Jahr unbesiegte Weltcupsiegerin Moesha Johnson (AUS) nah 1:55:33 Stunden vor Airi Ebina und Ichika Kajimoto (beide JPN). Die in dieser Saison lange Zeit an der Schulter verletzte Jeannette Spiwoks (SG Essen) belegte in 2:06:56 Rang 15. „Ich habe noch größere Defizite nach der Verletzung als gedacht, die es im Training jetzt aufzuarbeiten gilt“, meinte Spiwoks. Der Trip in die nächste Olympiastadt dürfte für ausreichende Motivation dabei sorgen.

 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen