Was für ein Start! Mit starken Einzelsprüngen und einem nervenstarken Finish sichert sich das deutsche Team beim Weltcup Bronze. Welche Highlights den Unterschied machten und wer sich jetzt Hoffnung auf Einzelmedaillen machen darf, liest du hier.

Das erfolgreiche deutsche Team mit Jaden Eikermann, Moritz Wesemann, Pauline Pfeif und Jette Müller (v.l.)
Glänzender Auftakt für die deutschen Wasserspringer*innen: Zum Start der neuen Weltcupsaison gab es im Team-Event gleich mal eine Medaille zu feiern. In Guadalajara (MEX) sicherten sich Jette Müller (WSC Rostock), Moritz Wesemann (SV Halle), Pauline Pfeif (Berliner TSC) und Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen) am Freitag (Ortszeit) mit 396,20 Punkten Bronze hinter China (489,10) und Italien (416,45).
Alle Ergebnisse vom Weltcup im Wasserspringen
Nach den Einzelsprüngen vom 3m-Brett lag Deutschland schon nach dem ersten Durchgang auf Rang drei, vor allem Moritz Wesemann bekam für seinen 4,5-fachen Salto vorwärts massig Punkte. Der 3m-Synchronsprung von ihm und Jette Müller geriet dann aber etwas daneben, so dass das DSV-Team zunächst bis auf Platz neun zurückfiel. Aber dann zeigten Pauline Pfeif und Jaden Eikermann jeweils sehr schöne Einzelsprünge vom Turm – Deutschland war nun wieder mittendrin im Medaillenrennen. In einem bis zuletzt spannenden Wettkampf schob man sich beim abschließenden Turm-Synchronsprung dann noch an den Gastgeber*innen aus Mexiko vorbei aufs Treppchen.
Pauline Pfeif und Moritz Wesemann mit starken Auftritten auch im Einzel
Pauline Pfeif und Moritz Wesemann hatten beim Weltcup zuvor auch schon in den Vorkämpfen ihrer Einzelwettbewerbe geglänzt. Bereits am Donnerstag (Ortszeit) wartete die Berlinerin im Turmspringen mit der viertbesten Leistung auf (322,40 Punkte), Moritz Wesemann sortierte sich vom 3-Brett mit 439,50 sogar als Dritter ein. Das verspricht weitere deutsche Medaillenchancen in den Finals heute Nacht.