Im Rahmen des Essener Stutenkerlschwimmens fanden mehrere Rennen gegen die Zeit statt. Auf welchen Strecken die neuen Bestmarken aufgestellt wurden und in welchem Rennen sogar gleich zwei Rekorde auf einmal fielen, verraten wir hier.
Die Schwimmer*innen der SG Essen haben es zum Jahresabschluss noch einmal krachen lassen und sich mit gleich vier neuen deutschen Rekorden für Vereinsstaffeln in die Weihnachtspause verabschiedet. Im Rahmen des traditionellen Stutenkerlschwimmen des Polizei-Sportvereins Essen – eines der Stammvereine der Schwimmgemeinschaft – fanden nämlich auch mehrere Rennen gegen die Zeit statt, in denen am Mittwoch die bisherige Bestmarke jeweils unterboten wurde.
Den Anfang machte die Staffel über 4x200m Rücken der Männer. Dort lagen Finn Hammer, Philipp Peschke, Silas Büssing und Cedric Büssing in 7:47,43 Minuten deutlich unter dem alten Rekord von 7:55,17 Minuten. Nur wenige Minuten später durften auch die Freistil-Frauen mit Lina Kröger, Cleo Hentschke, Julianna Dora Bocska und Nina Sandrine Jazy jubeln. Sie schlugen über 4x100m nach genau 3:41,00 an – fast drei Sekunden schneller als die bisherige Bestmarke (3:43,99) auf der 25m-Bahn.
© Jo KleindlNina Sandrine Jazy (l.) und Julianna Dorą Bocska waren Teil des erfolgreichen Rekordversuche der SG Essen
Der Höhepunkt der Rekordversuche folgte mit gleich zwei Rekorden in einem Rennen: den 4x100m Freistil, integriert in die 10x100m Freistil der Männer. Die zehn Schwimmer Moritz Schaller, Philipp Peschke, Cedric Büssing, Finn Hammer, Simon Reinke, Emre Demirdas, Lukas Brockhaus, Max Honstein, Hamza Ameziane und Paul Brinker erreichten gemeinsam eine Zeit von 8:21,08 Minuten und waren klar besser als der bisherige Rekord von 8:32,50. Zugleich unterboten die ersten vier Schwimmer auch die Marke über 4x100m Freistil mit 3:14,02 Minuten deutlich (bisher 3:15,80).