Hier läuft der Livestream zur JEM: So verpasst du keine Entscheidung

Philip Häfner
Philip Häfner
22:16

Darum ist die JEM in München für das Synchronschwimmen in Deutschland so wichtig.

Am Dienstag beginnen die Junior*innen-Europameisterschaften im Synchronschwimmen in München. Und die Vorfreude bei den Gastgebern auf die Titelkämpfe in der Olympia-Schwimmhalle ist spürbar. „Das ist ein Meilenstein in unserer Strategie, ein Duett und ein Team für künftige Weltmeisterschaften aufzubauen mit dem großen Ziel, uns für Olympische Spiele zu qualifizieren“, erklärte Christian Hansmann, Vorstand Leistungssport im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV).

Auch Bundestrainerin Stephanie Marx sieht in der JEM im eigenen Land die große Chance, das Synchronschwimmen hierzulande nachhaltig voranzubringen. „Es ist eine großartige Gelegenheit, sich zu präsentieren, die nächste Generation aufzubauen und noch mehr Menschen für diesen wunderschönen Sport zu begeistern“, sagte sie auf einer Pressekonferenz am Montag. „Ich hoffe, dass viele junge Mädchen und auch Jungen die Wettkämpfe sehen und sich denken: Das möchte ich selbst auch ausprobieren!“

Vom 30. Juni – 04. Juli gehen in München mehr als 200 junge Athlet*innen im Alter von 15 bis 19 Jahren (bis 20 Jahre für die Männer) an den Start. „Die Olympia-Schwimmhalle ist ein ikonischer Ort, jeder kennt diese Wettkampfstätte. Schon beim Betreten der Schwimmhalle macht sie sofort Eindruck. Für die Aktiven ist es ein wunderbares Erlebnis, in diesem Becken zu schwimmen“, erklärte Andida Bouma (NED), Schatzmeisterin von European Aquatics.

Livestream zum kleinen Preis bei Sporteurope.TV

In Deutschland sind die Wettbewerbe im Livestream bei Sporteurope.TV zu sehen. Der DSV und der Online-Sportsender, der bis August 2025 unter dem Namen Sportdeutschland.TV bekannt war, arbeiten seit vergangenem Jahr eng zusammen, um den Schwimmsport in Deutschland einer breiten Masse zugänglich zu machen.

Zum DSV-Kanal auf Sporteurope.TV

Das Streaming-Abo für die gesamten Titelkämpfe im Synchronschwimmen kostet nur 9,99 Euro – so verpassen Fans keine Entscheidung. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, sich einen Tagespass für jeweils nur 3,99 Euro zu buchen.

Synchronschwimmerinnen strecken ihre Beine aus dem Wasser im Teamwettbewerb© Dimitris Mantzouranis/World Aquatics

Die JEM im Synchronschwimmen liefert spektakuläre Bilder – vor Ort oder im Livestream

Das sind die internationalen Stars der JEM in München

Über 30 Nationen haben für München gemeldet. In den Feldern finden sich einige bekannte Namen wie zum Beispiel der Italiener Filippo Pelati, zweifacher Medaillengewinner der vergangenen WM in Singapur. Auch die Slowakin Zofia Strapekova ist mit dabei, die in dieser Saison drei Medaillen im Weltcup gewinnen konnte. „Wir sind beim Weltcup gestartet, aber diese Junioren-Europameisterschaften waren das ganze Jahr das Ziel“, sagte sie.

Auf spanischer Seite steigt Eneko Sanchez Aguilar ins Becken, der sich als dreifacher Silbermedaillengewinner der Weltcupstation in Pontevedra (ESP) zuletzt in beeindruckender Form präsentiert hatte. „Männer sind bei Wettkämpfen mittlerweile sehr präsent – auch hier haben ​​viele Länder einen Mann im Team. Das zeigt, dass sich das Synchronschwimmen der Männer weiterentwickelt hat. Und in den kommenden Jahren wird das noch mehr werden“, prognostizierte er.

Bayern stellt das Rückgrat des deutschen Teams

Deutschland ist mit zehn Aktiven vertreten. Sechs davon stammen sogar aus München von der SG Stadtwerke, darunter Johanna Karb als Fünffachstarterin und Postermotiv der Veranstaltung; zwei weitere kommen aus Bayern. „Wir haben in Bayern eine wirklich gute Struktur – nicht nur in München, sondern auch in Nürnberg. Zwei unserer Trainerinnen, die hier bei der JEM dabei sind, kommen ebenfalls aus Nürnberg und München. Es gibt auch andere Regionen wie NRW oder den Norden mit Flensburg, in denen ebenfalls sehr gute Arbeit geleistet wird. Aber man sieht deutlich, dass die bayerischen Vereine aktuell das Fundament für unsere Jugend- und Juniorenteams bilden“, sagte Bundestrainerin Stephanie Marx.

„Wir haben ein recht junges Team, für sechs der Mädchen ist es der erste internationale Wettkampf überhaupt. Es ist ein besonderer Luxus, dass sie ihn zu Hause erleben dürfen – mit Familie und Freund*innen auf der Tribüne, die einen anfeuern“, so Marx.

Gruppenbild bei der Pressekonferenz anlässlich der Junioren-EM im Synchronschwimmen 2026 in München: Bundestrainerin Stephanie Marx, Andida Bouma, Schatzmeisterin von European Aquatics, Johanna Karb aus Deutschland, Eneko Sanchez aus Spanien, Zofia Strapekova aus der Slowakei und DSV-Vorstand Leistungssport Christian Hansmann© Tino Henschel

Sie freuen sich auf die Junior*innen-EM in München: Bundestrainerin Stephanie Marx, Andida Bouma, Schatzmeisterin von European Aquatics, Johanna Karb aus Deutschland, Eneko Sanchez aus Spanien, Zofia Strapekova aus der Slowakei und DSV-Vorstand Leistungssport Christian Hansmann