Abseits des Weltcups zeigen auch andere schnelle Zeiten in den USA, dass die Kurzbahn-WM in Peking wohl zu einem Rekordfestival wird. Dabei sendet Doppel-Weltmeister Ahmed Jaouadi schon mal ein Ausrufezeichen an Weltrekordler Johannes Liebmann.
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Im Jahr 2025 hatten die US-Stars Gretchen Walsh und Kate Douglass beim Kurzbahn-Weltcup richtig Kasse gemacht. In diesem Jahr überließen sie die Bühne anderen. Ihre Konzentration gilt diesmal voll den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Peking (CHN/01. – 06. Dezember), wo 10.000 US-Dollar pro Titel und 25.000 US-Dollar für einen Weltrekord ausgelobt sind.
Dass China sich auf ein Rekordfestival freuen darf, zeigte sich in Charlottesville (USA). An ihrem Trainingsort im US-Bundesstaat Virginia starteten Walsh und Douglass bei einem Testwettkampf in Vorbereitung auf die amerikanischen WM-Qualifikationswettkämpfe in knapp zwei Wochen in Westmont (Illinois/28. – 31. Oktober). Und ließen es dabei schon mal richtig krachen. Gretchen Walsh verbesserte dabei in 22,75 Sekunden sogar ihren eigenen Weltrekord über 50m Freistil um acht Hundertstelsekunden.
Walsh verliert das 100m-Duell gegen Douglass
Den alten Rekord hatte sie 2024 bei der Kurzbahn-WM in Budapest (HUN) aufgestellt. Es war damals einer von insgesamt elf auf dem Weg zu sieben Goldmedaillen. In diesem Jahr könnte die Ausbeute ähnlich beeindruckend ausfallen, denn Walsh glänzte in der Vorbereitung auch über 50m Schmetterling (24,02 Sekunden) und 100m Schmetterling (53,04 Sekunden) bereits mit absoluten Topzeiten.
Auch Kate Douglass war schnell unterwegs, beim Sieg über 200m Brust (2:15,65 Minuten) genauso wie über 200m Lagen (2:02,76). Und über 100m Freistil siegte sie als Kurzbahn-Weltrekordlerin in 50,20 Sekunden sogar direkt vor Langbahn-Weltrekordlerin Walsh (50,32).

Sven Schwarz schob sich bei der WM 2025 im 1500m-Rennen zwischen Ahmed Jaouadi und Bobby Finke
Doppel-Weltmeister Jaouadi meldet sich stark zurück
Mit der drittschnellsten je geschwommenen Zeit über 1500m Freistil (15:15,91) untermauerte Katie Ledecky ihre Ambitionen für diesen Herbst. Bei den Männern meldete sich Doppel-Weltmeister Ahmed Jaouadi (TUN) zurück, in 14:29,94 Minuten siegte er klar vor Trainingspartner und Olympiasieger Bobby Finke (USA/14;32,14). Zuvor hatte Jaouadi bereits über 800m Freistil (7:33,79) gewonnen. Nicht schlecht nach zwei Monaten totaler Trainingspause im Sommer, um mental für die Olympiavorbereitung aufzutanken.