Diese Musik hören eure DSV-Stars vor dem Wettkampf am liebsten

Philip Häfner
Philip Häfner
15:25

Vertraute Songs geben Sicherheit in Drucksituationen, können motivieren oder beim Abschalten äußerer Reize helfen. Welchen Partysong Lukas Märtens am liebsten hört und welche Lieder bei den deutschen Schwimmer*innen sonst angesagt sind, verraten wir hier.

Wenn die Aufregung vor dem Rennen so langsam steigt, greifen viele Schwimmer*innen zu ihren Kopfhörern. Musik gehört für zahlreiche Top-Athlet*innen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) längst zur Wettkampfvorbereitung dazu – als persönliches Ritual, als Stimmungsaufheller oder als Mittel, um Fokus und Spannung zu steuern. Vertraute Songs geben Sicherheit in Drucksituationen, können motivieren oder beim Abschalten äußerer Reize helfen. Wir haben uns deshalb am Rande der Kurzbahn-EM in Lublin (POL) einmal umgehört: Die Musik hören eure DSV-Stars vor dem Wettkampf am liebsten.

Lukas Märtens: Ungewöhnlicher Musikgeschmack

„Musik kann mich pushen, sie kann mich aber auch ein bisschen runterbringen – je nachdem, was ich gerade brauche. Bei einer WM höre ich eher ein Lied, das einen in einen gewissen Flow bringt und nicht so total aufpusht, da ist man aufgeregt genug. Mein Lieblingslied bei einem normalen Wettkampf ist ansonsten ,Biertornado‘ von PA69. Das ist sicher nicht das gewöhnlichste Wettkampflied, aber ich mag es trotzdem.“

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Noelle Benkler: Musikalische Power kurz vor dem Start

„Ich höre sehr viel Musik, das ist mein Ritual. Das bringt mich ein bisschen runter und gibt mir eine gewisse Sicherheit. Beim Training mache ich das beim Training bei harten Sets auch so. Kurz vor dem Rennen höre ich aber nochmal so ein richtiges Power-Lied, das kann dann Deutsch-Rap sein oder auch Taylor Swift, das ist bei mir ganz unterschiedlich. Ich habe einen sehr breiten Musikgeschmack und höre eigentlich alles. White Girl Music ganz besonders, aber auch Schlager ist manchmal dabei.“

Schwimmerin Noelle Benkler aus Deutschland nimmt bei der EM der Juniorinnen 2025 in Samorin in der Slowakei kurz vor dem Start ihre Kopfhörer ab© Tino Henschel

Kurz vor dem Rennen hört Noelle Benkler nochmal ein richtiges Power-Lied, um für den Wettkampf in Schwung zu kommen

Melvin Imoudu: Hans Zimmer für die Konzentration

„Ein Song, den ich sehr viel höre, so circa 20 Minuten vor dem Start, ist ,Time‘ von Hans Zimmer. Das hilft mir, in die Konzentration zu kommen. Ansonsten höre ich direkt vorm Rennen viel Rap, Deutsch-Rap oder Hip-Hop. Irgendwas, was mich pusht, mich nach nach vorne bringt, mich wach macht.“

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Johannes Liebmann: Musik vor dem Wettkampf schürt Adrenalin

„Ich höre hauptsächlich Gute-Laune-Musik, dass ich einfach gute Laune bekomme und ein bisschen Adrenalin kriege vor dem Start. Das hilft mir immer sehr gut.“

Kenneth Bock: Schnell und laut

„Direkt vorm Start bin ich eher so der Techno-Hardstyle-Typ. Bei der Erwärmung, beim Anziehen und auf dem Weg zum Wettkampfpool ist es noch ein bisschen ruhiger – Deutsch-Rap zum Beispiel, aber schon mit Power. Aber je näher das Rennen rückt, desto lauter und schneller wird es.“

Lise Seidel: Katy Perry für die gute Laune

„Ich höre gerne 2000er Musik, Katy Perry und so. Das macht mir einfach gute Laune und hilft mir, dass ich mit meinen Gedanken abschalten kann.“

Schwimmer Malta Gräfe trägt kurz vor dem Start Kopfhörer bei der EM der Junioren 2025 in Samorin in der Slowakei© Tino Henschel

Mit Musik schirmt sich Brustschwimmer Malta Gräfe von der Außenwelt ab, um ganz im Fokus zu bleiben

Malte Gräfe: Hauptsache laut

„Musik ist so eine Sache: Manche lieben es, manche hassen es. Für mich gilt: Hauptsache laut, um so wenig wie möglich von der Außenwelt mitzubekommen. Ich will mich abschirmen, um in meiner Welt zu sein. Beim Wettkampf habe ich deshalb eigentlich immer Kopfhörer auf.“