Die Berlinerinnen gewinnen gegen Bochum und setzen ihre beeindruckende Erfolgsserie im deutschen Wasserball fort.
Die neue Saison im Wasserball hat so begonnen, wie die vorherige geendet war: mit jubelnden Berlinerinnen. Im Supercup-Duell setzten sich die Double-Gewinnerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 in eigener Halle diesmal mit 21:14 gegen den SV Blau-Weiß Bochum durch. Die Spandauerinnen setzten damit ihre beeindruckende Erfolgsserie fort und haben seit 2018 sämtliche Titel auf nationaler Ebene gewonnen. Auch für die am kommenden Wochenende (03. Oktober) startende Bundesligasaison lautet das Ziel ganz klar Titelverteidigung.
Dabei war die Partie zunächst ausgeglichen. Im ersten Viertel lagen die Gäste aus Bochum sogar zweimal (beim 2:1 und 3:2) kurzzeitig in Führung, am Ende des Abschnitts war beim Stand von 3:3 alles offen. Im zweiten Viertel gelang Spandau dann allerdings gleich fünf Tore hintereinander – auf einmal stand es 8:3. Bochum konnte bis zur Halbzeit (9:6) aber wieder etwas herankommen.
Nach dem Wiederanpfiff verkürzten die Blau-Weißen sogar auf 9:7, ehe die Berlinerinnen in der heimischen Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg abermals den Turbo einlegten. Gleich dreimal traf Spandau in Überzahl und lag nun wieder klar vorn (12:7). Doch Bochum ließ nicht locker und traf bis zum Ende des Abschnitts noch zweimal. Nach drei Vierteln stand es also nur noch 12:9 für den Titelverteidiger. Im Schlussviertel setzte Bochum seine Aufholjagd fort und kam sogar noch einmal bis auf ein Tor heran (12:11). Dann aber vergaben die Bochumerinnen einen Fünfmeter, wohingegen Spandau auf der Gegenseite per Penalty zum 14:11 erfolgreich war – damit war die Partie entschieden. Berlin konnte das Ergebnis in der Folge noch in die Höhe schrauben. Beste Torschützinnen beim Sieger waren Neuzugang Kinga Mihaly, Ira Deike und Carolina Hendrika Slagter mit jeweils vier Treffern. Für Bochum traf Nationalspielerin Emiliia Khmil (fünf Tore) am häufigsten.
© Wasserfreunde Spandau 04Triumph für Spandau – mittlerweile ein gewohntes Bild im deutschen Wasserball bei den Frauen