Starke Sichtbarkeit für den olympischen Schwimmsport – neue Formate erweitern die Zusammenarbeit.
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Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat die Medienpartnerschaft mit ARD und ZDF vorzeitig bis mindestens 2027 verlängert. Damit bleiben die Deutschen Meisterschaften Schwimmen sowie weitere nationale Höhepunkte der fünf olympischen DSV-Sportarten und des Eisschwimmens auch in den kommenden Jahren in den öffentlich-rechtlichen Programmen und Angeboten präsent. Die Bewegtbildrechte werden weiterhin über SportA, die Rechteagentur von ARD und ZDF, vermarktet.
“Gerade in Zeiten, in denen das Thema Schwimmenlernen bundesweit hohe politische Aufmerksamkeit erfährt, ist es wichtig, dass der Schwimmsport auch im TV sichtbar bleibt.“
In einer zunehmend fragmentierten Medienlandschaft ist diese Verlängerung ein starkes Signal für den olympischen Sommersport in Deutschland. Live-Übertragungen, Berichte in Nachrichten- und Magazinsendungen sowie die digitale Präsenz der Sender sichern dem Schwimmsport verlässliche Reichweite und kontinuierliche Präsenz.
Schwimm-DM 2026: Hier sieht man die Rennen im Livestream
„Diese mediale Präsenz ist für unseren Sport von zentraler Bedeutung“, sagte der DSV-Vorstandsvorsitzende Jan Pommer. „Unsere Sportler*innen stehen für Leistungsbereitschaft, Fairness und Teamgeist. Sie sind Vorbilder – nicht nur im Becken, sondern auch darüber hinaus. Gerade in Zeiten, in denen das Thema Schwimmenlernen bundesweit hohe politische Aufmerksamkeit erfährt, ist es wichtig, dass der Schwimmsport auch im TV sichtbar bleibt.“
Der DSV hat in den vergangenen Jahren seine gesellschaftliche Rolle konsequent ausgebaut. Initiativen wie die Schwimmabzeichentage oder die Entwicklung eines bundesweiten Schwimmbadplans stehen exemplarisch für diesen Anspruch. Die mediale Begleitung durch ARD und ZDF verstärkt diese Themen und trägt sie in eine breite Öffentlichkeit.
Neue Wettkampfformate stärken die Partnerschaft
Ein wesentlicher Baustein für den Ausbau der Zusammenarbeit ist die Weiterentwicklung des sportlichen Angebots. Neben den klassischen Deutschen Meisterschaften in Berlin integriert der DSV das Beckenschwimmen künftig noch stärker in das Format der Finals.
Für die Finals 2026 in Hannover hat der DSV ein zusätzliches nationales Sprint-Event im K.o.-Modus entwickelt. Auf allen 50m-Strecken – die ab Los Angeles 2028 olympisch sind – treten die Athlet*innen in aufeinanderfolgenden Rennen gegeneinander an. Nach jeder Runde scheiden die langsamsten Schwimmer*innen aus. Kurze Pausen, hohe Intensität, maximale Spannung.
Zusätzlich wird über 100 und 200 Meter je Schwimmart eine Kombinationswertung eingeführt. So werden am Ende nicht nur Sprint-Champions gekürt, sondern auch die besten Aktiven des Landes in jeder der vier Schwimmarten ausgezeichnet. Im Freistil gibt es zusätzlich noch eine Kombiwertung für die Langstrecken. Mit dieser konzeptionellen Weiterentwicklung verbindet der Verband sportliche Qualität mit klarer Dramaturgie für die Fans und setzt so bewusst Impulse für eine moderne, zuschauerorientierte Präsentation des Schwimmsports
Mit der Vertragsverlängerung setzen DSV, ARD und ZDF ihre enge Zusammenarbeit fort – mit dem Ziel, den Schwimmsport in seiner gesamten Vielfalt sichtbar zu machen: von nationalen Titelkämpfen bis zu zentralen Zukunftsthemen wie dem Schwimmenlernen.