Der erst 17 Jahre alte Japaner stellt bei den Asien-Spielen in Tokio eine neue 200m-Bestmarke auf. Ein 19-jähriger Chinese räumt derweil schon sein fünftes Gold ab.
© pa/Xinhua | Wang ShenShin Ohashi feiert nach dem Anschlag seinen neuen Weltrekord
Bei den Asien-Spielen in Tokio (JPN) hat Shin Ohashi einen neuen Weltrekord über 200m Brust aufgestellt. Der 17 Jahre alte Japaner blieb am Donnerstag in 2:04,83 Minuten deutlich unter der bisherigen Bestmarke des Chinesen Qin Haiyang aus dem Jahr 2023 (2:05,48). Und mehr als eineinhalb Sekunden unter seinem eigenen Junioren-Weltrekord (2:06,59).
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Nach den ersten 50m wendete Ohashi bei 28,27 Sekunden, die erste Rennhälfte beendete er nach nur 59,89 Sekunden. Für die dritte Bahn benötigte er nur 32,51 Sekunden, für die letzten Bahn dann 32,42. Das sind Zahlen, die bis zum Donnerstag unverstellbar erschienen. Und die nun für den Beginn einer neuen Ära im Brustschwimmen stehen.
Fünftes Gold für den Chinesen Zhang Zhanshuo
Zuvor hatte es bei den Rennen im Olympiapool von 2021 bereits drei Junior*innen-Weltrekorde durch Zidi Yu (CHN) und Yumeki Kojima (JPN) gegeben. Doch noch ein weiterer Teenager weiß in Japans Hauptstadt zu beeindrucken: Zhang Zhanshuo. Der 19-jährige Chinese kraulte über die 800m Freistil in 7:42,49 zum Sieg. Und verhalf wenig später mit einem Split von 47,65 Sekunden auch der 4x100m-Freistilstaffel mit Asien-Rekord zum Titel. Zum Abschluss der Wettbewerbe am Freitag könnte er über 400m Freistil dann sogar noch seine sechste Goldmedaille bei diesen Titelkämpfen gewinnen.
Für eine Premiere sorgte zudem Mikhail Arkhangelskiy. Über 50m Schmetterling egalisierte er in 22,91 seinen eigenen Asien-Rekord aus dem Juli und gewann so die erste Medaille für Bahrain bei Asien-Spielen überhaupt. Der in Russland geborene Arkangelskiy zog 2009 mit seiner Familie als politischer Flüchtling nach Frankreich. In den vergangenen beiden Jahren studierte und trainierte er in den USA.