Die Gesamtsiege bei der Mare Nostrum Tour sichern sich Marrit Steenbergen und Ilya Kharun.
© Jo KleindlMelvin Imoudu schwamm die 100m Brust er eut unter einer Minute
Auf der dritten und letzten Station der Mare-Nostrum-Tour in Barcelona (ESP) hat Anna Elendt am Sonntag nur knapp eine Podestplatzierung verpasst. Über 200m Brust schwamm die Weltmeisterin von der SG Frankfurt in 2:25,30 Minuten auf den vierten Platz. Wie zuvor bereits in Monte Carlo (MON) und Canet (FRA) siegte Evgeniia Chikunova (RUS/2:23,74), ihr Weltrekord steht seit drei Jahren bei 2:17,55. Über 100m Brust war Elend am Samstag beim Sieg von McKenzie Siroky (USA/1:06,20) in 1:07,15 Sechste geworden.
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Rang vier belegte in 27,16 Sekunden auch Melvin Imodou über 50m Brust, hier siegte Michael Houlie (RSA/26,77). Über 100m Brust wurde der Potsdamer nach starkem Vorlauf (59,99 Sekunden) im Finale wegen muskulärer Probleme am Oberschenkel dann Fünfter (1:01,86). „Hoffentlich ist es nur eine Zerrung“, meinte Imoudu. Gold sicherte sich Caspar Corbeau (NED/59,96). Der ebenfalls für die Europameisterschaften in Paris (FRA/31. Juli – 16. August) qualifizierte Vereinskollege Malte Gräfe kam auf Rang zehn (1:01,57). Über 100m Freistil kraulte Josha Salchow (SV Nikar Heidelberg) in 49,34 Sekunden auf Rang fünf, beim 50m-Sprint war der Deutsche Meister Achter (22,65) geworden.
Die 7.000 Euro Prämie für den Tour-Sieg gingen an Marrit Steenbergen (NED) und Ilya Kharun (USA). Am Freibad von Barcelona war Weltmeisterin Steenbergen über 100m Freistil in 51,97 Sekunden zum zweiten Mal in dieser Woche unter 52 Sekunden geblieben – das hat noch keine Frau vor ihr geschafft. Der Weltrekord von Sarah Sjöström (SWE/51,71) könnte also noch ins Wackeln geraten in dieser EM-Saison.