So verlief Waspos Start ins Viertelfinale der Champions League

Philip Häfner
Philip Häfner
11:39

Erstmals seit der Saison 2021/22 steht der Deutsche Meister wieder unter den acht besten Teams Europas. Zum Auftakt der Zwischenrunde wartete allerdings ein schwerer Brocken – so ist das Spiel ausgegangen.

Das erste Viertel ging noch klar an den Gegner. Danach aber waren die die Wasserballer von Waspo 98 Hannover über drei Viertel lang auf Augenhöhe mit einem der Top-Teams des Kontinents. Vor allem defensiv zeigte das Team von Coach Aleksandar Radovic gegen HAVK Mladost Zagreb (CRO) eine starke Leistung. Trotzdem unterlag Hannover am Mittwochabend zum Auftakt der Viertelfinal-Phase in der Champions League mit 8:12.

Spielszene aus der Wasserball-Champions League, ein Spiele von Waspo Hannover hat kurz vor dem gegnerischen Tor den Ball© Gianluca Tancredi

Waspo Hannover spielte im Viertelfinale der Champions League bei Mladost Zagreb

Schon der Einzug in die Zwischenrunde war ein großer Erfolg – erstmals seit der Saison 2021/22 steht der Deutsche Meister wieder unter den besten acht Teams Europas. „Wir freuen uns, unter den ersten Acht zu sein“, hatte Waspos Kroate Luka Lozina im Vorfeld erklärt, „und wir werden weiterhin beweisen, dass wir es verdienen, hier zu sein.“ Dass die Partie gegen seine Landsleute eine schwere Aufgabe werden würde, war jedoch schon vor dem Anpfiff klar: Schließlich hatte Zagreb in der laufenden Champions-League-Saison zu Hause bislang durchweg Siege eingefahren. Auch im Duell mit Waspo starteten die Gastgeber furios und führten nach dem ersten Abschnitt bereits mit 5:0.

Nächstes Heimspiel von Waspo im Viertelfinale gegen den Titelverteidiger

“Im ersten Viertel waren wir nicht wirklich im Spiel – zu wenig Bewegung, zu viele einfache Fehler und wir waren mental noch nicht richtig da. Vielleicht wollten wir am Anfang zu viel erzwingen”, sagte Trainer Aleksandar Radovic. Die Viertel danach verliefen dann ausgeglichen, der Schlussabschnitt ging sogar mit 3:2 an die Gäste aus Niedersachsen. “In der Pause habe ich vor allem Ruhe reingebracht und den Jungs gesagt, dass sie wieder unser normales Spiel spielen sollen: mehr Bewegung, klare Entscheidungen und mehr Aggressivität in der Verteidigung. Ab dem zweiten Viertel hat man dann gesehen, dass wir auf Augenhöhe spielen können”, so Radovic. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende brachte Lukas Küppers Waspo noch einmal bis auf drei Treffer heran. Doch Zagreb ließ danach nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg so nach Hause. Am 25. März empfängt Hannover als nächstes den Titelverteidiger der Königsklasse FTC Telekom Budapest (HUN).