Laut den Nominierungsrichtlinien können sich zehn Aktive für die Titelkämpfe in China qualifizieren.
© Jo Kleindl
Die Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Peking (CHN/01. – 06. Dezember) sind für einen Teil der deutschen Aktiven ein internationaler Höhepunkt zum Jahresabschluss. Für die Titelkämpfe in Chinas Hauptstadt sehen die aktualisierten Nominierungsrichtlinien des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) dafür nun ein Team von bis zu zehn Aktiven vor.
Zu den DSV-Nominierungsrichtlinien Schwimmen
Als Qualifikationsvorgabe ist darin lediglich die Erfüllung des A-Cuts des Weltverbandes World Aquatics im Zeitraum zwischen 25. Juli 2025 und 01. November 2026 angeführt, hierbei haben erfüllte Kurzbahnnormen Vorrang vor der 50m-Bahn. Unter den Normerfüller*innen wird dann ein Nominierungs-Ranking anhand der World-Aquatics-Punkte erstellt.
WM-Nominierung noch vor der DKM in Wuppertal
Damit steht die WM-Auswahl bereits nach den kommenden beiden Wettkampf-Wochenenden fest. Die Nominierung erfolgt noch vor den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (DKM) in Wuppertal (12. – 15. November), auch den administrativen Vorgaben für die Reise nach China geschuldet.
Mit Sven Schwarz, Melvin Imoudu oder Josha Salchow wollen einige international erfahrene Schwimmer die deutschen Farben bei der WM vertreten, hinzukommen aber sicherlich auch einige jüngere Aktive. „Aufgrund der späten Europameisterschaften im Sommer und der vergleichsweise frühen WM im Sommer ist die Vorbereitungszeit in dieser Saison kurz. Die meisten Trainingsgruppen nutzen den Winter daher für einen gezielten Trainingsaufbau mit Blick auf die Weltmeisterschaften 2027 in Budapest. Aber natürlich wollen wir Aktiven auch die Chance einräumen, sich international zu beweisen und Erfahrungen zu sammeln“, sagte Bundestrainer Stephan Wittky.