Beim Knockout Sprint in Golfo Aranci ist nur Moesha Johnson schneller. Auch Lea Boy und Oliver Klemet weit vorn.
© privatIsabel Gose gewann Silber hinter Trainingspartnerin Moesha Johnson (r.)
Mit vier Goldmedaillen war Isabel Gose erfolgreichste Schwimmerin bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Mit Blick auf die Europameisterschaften in Paris (FRA/31. Juli – 16. August) hat die nächste Woche 24 Jahre alt werdende Magdeburgerin aber noch mehr Optionen. Das zeigte sich beim Weltcup im Freiwasserschwimmen in Golfo Aranci (ITA). Auf Sardinien gewann Gose nämlich Silber im Knockout Sprint und damit ihre erste Einzelmedaille in diesem Metier.
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Zugleich war Gose schnellste Europäerin bei diesem Eliminationswettbewerb über drei Runden. Lediglich Doppelweltmeisterin und Trainingskollegin Moesha Johnson (AUS) war diesmal nicht zu schlagen. „Ich bin sehr happy über meine erste Einzelmedaille. Das war auch viel cleverer als in Singapur“, meinte die Deutsche. Bei der WM im vorigen Sommer hatte sie sich zu früh im Duell mit Johnson ausgepowert und war Fünfte geworden, diesmal ließen sich beide unterwegs genügend Raum und Gose blieb ihrer Konkurrentin an den Füßen.
Mexikaner aus München auf dem Podest
Im Zielsprint konnte die derzeit alles überragende Australierin dann ihre Führungsposition behaupten. Gose, die in ihrer Premierensaison im Freiwasser gleich Staffelweltmeisterin geworden war, wird nun in Ruhe mit Bundestrainer Bernd Berkhahn abwägen, ob sie ihr Glück im Sommer dann auch in der Pariser Seine versuchen möchte.
Hinter Paula Otero Fernandez (ESP) erkämpfte Lea Boy (SV Würzburg) wie schon am Vortag über 10km den vierten Rang. Das gleiche Topergebnis schaffte auch Oliver Klemet (SG Frankfurt), der im Zielsprint der finalen 500m-Runde hinter David Betlehem (HUN), dem in München beheimateten Paulo Strehlke Delgado (MEX) und Gregorio Paltrinieri (ITA) anschlug.
© privatDas kleine DSV-Team konnte sich in Golfo Aranci über ein gutes Abschneiden freuen