Pokalsieg zum Jubiläum: Ein Oberligist beschenkt sich selbst

Philip Häfner
Philip Häfner
13:25

Viertligist Hannover überrascht zum Pokalauftakt. Aufsteiger Bochum hat im Top-Spiel mehr Mühe als erwartet. Außerdem stand am Wochenende der Auftakt in den Bundesligen an – mit diesen Ergebnissen.

Mit zahlreichen Aktionen begeht der RSV Hannover in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Auch die Wasserballer des Klubs trugen am vergangenen Wochenende ihren Teil zu den Feierlichkeiten bei und schafften im DSV-Pokal erstmals den Sprung in die nächste Runde. Nach langem Rückstand drehte der Oberligist im letzten Viertel noch die Partie gegen Drittliga-Vizemeister WSV Vorwärts Ludwigshafen und kam mit 18:16 eine Runde weiter.

Im Top-Spiel der Runde hatte Zweitligaaufsteiger SV Blau-Weiß Bochum gegen den früheren Zweitligisten SV Weiden 1921 viel Mühe gegen die nur mit neun Spielern angereisten Oberpfälzer, setzte sich am Ende aber doch mit 15:12 durch. Der zweite Aufsteiger SV Poseidon Hamburg hatte dagegen beim 29:10-Erfolg bei der SGW Durlach/Ettlingen keine Probleme. Im Sachsen-Derby siegte der SC DHfK Leipzig mit 19:12 beim SV Zwickau 04.

Alle Ergebnisse der 1. DSV-Pokalrunde:

SGW Iserlohn – SV Georgsmarienhütte 17:8

Wolfenbütteler SV – SGW Essen 11:13

RSV Hannover – WSV Vorwärts Ludwigshafen 18:16

PSV Stuttgart – SGW Rhenania/BW Poseidon Köln 8:25

SV Blau-Weiß Bochum – SV Weiden 15:12

SGW Durlach/Ettlingen – SV Poseidon Hamburg 10:29

SV Zwickau 04 – SC DHfK Leipzig 12:19

Der ASC Brandenburg kam dank eines Freiloses weiter. In der zweiten Runde stoßen dann die weiteren Zweitligisten sowie Erstligaabsteiger Duisburger SV 1898 dazu – Termin ist der 24. Oktober. Die Erstligisten um Titelverteidiger Waspo 98 Hannover steigen erst im Achtelfinale in den Pokalwettbewerb ein.

Symbolfoto vom Wasserballtraining: Ein Wasserball schwimmt im Tor, im Hintergrund ist der Torhüter zu sehen© Carsten Trebuth

In der ersten Runde des DSV-Pokals gab es direkt die ersten Überraschungen.

Torreicher Auftakt in den Bundesligen

Gestartet sind am Wochenende auch die Bundesligen. Bei den Frauen machten die Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 den Auftakt und dominierten ihre Partie gegen den Eimsbütteler Turnverband mit 26:4 deutlich. Kapitänin Gesa Deike traf fünf Mal, Spandaus israelischer Neuzugang Dar Menakermann war ebenso wie Akari Inaba und Nationalspielerin Georgia Sopiadou vier Mal erfolgreich.

Bei den Frauen stehen die meisten Partien des ersten Spieltags erst am kommenden Wochenende an. Der ASC Duisburg und die White Sharks Hannover, die vom 09. – 11. Oktober die Qualifikation im Euro Cup bestreiten, hatten ihr direktes Duell allerdings um eine Woche vorgezogen. Im heimischen Becken gewannen die Duisburger mit 22:7. Herausragend war ein Brüderpaar: Elias Metten erzielte vier Tore, sein Bruder Lennox Metten hatte drei und wurde dafür Spieler des Tages.