Torfestivals für die Top-Teams in der Wasserball-Bundesliga – umso knapper geht es im DSV-Pokal zu.
Eine Woche nach der Niederlage im Spitzenspiel der Wasserball-Bundesliga gegen den ASC Duisburg haben sich die Wasserfreunde Spandau 04 den Frust von der Seele geschossen. Leidtragender war Aufsteiger SV Krefeld 72, der beim 2:33 in Berlin kein Land sah und absolut chancenlos war. Erst im dritten Viertel gelang den Krefeldern der erste Treffer zum zwischenzeitlichen 1:19. Spieler des Tages beim Rekordchampion war Neuzugang Arne Hofmann mit gleich acht Toren. Im Stadtderby gegen die White Sharks feierte Titelverteidiger Waspo 98 Hannover ebenfalls ein Torfestival und siegte mit 24:9.
Ähnlich deutlich verliefen die beiden Partien in der Bundesliga der Frauen. Auch dort dominierte Spandau: Die Deutschen Meisterinnen und Pokalsiegerinnen gewannen mit 29:2 gegen den SSV Esslingen, außerdem siegte das Team des Eimsbütteler Turnverbands mit 27:8 gegen den Uerdinger SV 08.
Plauen schenkt seinem neuen Coach einen Sieg zum Einstand
Die Krefelder Wasserballer hatten am Wochenende aber trotzdem noch Grund zum Jubeln. In der zweiten Runde im DSV-Pokal der Männer setzten sich die Rheinländer tags darauf nämlich mit 21:14 gegen Zweitligist SpVg Laatzen 1894 durch. Deutlich enger ging es in den beiden Zweitliga-Vergleichen dieser zweiten Pokalrunde durch. Der SSV Esslingen gewann beim SV Blau-Weiß Bochum mit 13:11, und der SVV Plauen bescherte seinem neuen Trainer Gergö Kovacs mit dem 15:14 gegen den SC Neustadt/Weinstraße einen gelungenen Einstand. Oberligist RSV Hannover überzeugte erneut und brachte Zweitligavertreter SV Würzburg 05 an den Rand einer Niederlage (10:11).
Die weitere Pokalergebnisse:
SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln – Uerdinger SV 08 19:6
SGW Essen – Düsseldorfer SC 1898 10:17
SGW Iserlohn – ASC Brandenburg 14:12 (5:4, 2:1, 5:5, 2:2)
Die Partie zwischen dem SV Poseidon Hamburg und dem SC DHfK Leipzig steht noch aus und wird am 01. November ausgetragen. Die weiteren Erstligisten steigen dann erst im Achtelfinale in den Pokalwettbewerb ein.
© Carsten TrebuthDie Wasserballer der SV Krefeld 72 durchlebten am Wochenende Höhen und Tiefen
Potsdam und Cannstatt sammeln im Conference Cup internationale Erfahrung
Zwei von ihnen waren am Wochenende dafür auf internationaler Ebene im Einsatz. Für den OSC Potsdam und den SV Cannstatt war im Conference Cup, dem dritthöchsten Europapokalwettbewerb im Wasserball, jedoch jeweils in der Qualifikation Endstation.
Das vor der Saison neu formierte Potsdamer Team belegte beim Turnier in Szeged (HUN) Platz vier nach einem deutlichen Erfolg gegen VK Banja Luka (BIH/27:9) und Niederlagen gegen Iberia Tiflis (GEO/8:9), Gastgeber Szegedi VE (9:17) und Vasas Budapest (HUN/9:17). Cannstatt unterlag beim Turnier in Griechenlands Hauptstadt Athen gegen Gastgeber Panionios GSS (6:23), Spartak Wolgograd (RUS/8:15), VK Zadar (CRO/8:25) und Vitória SC Guimarães(POR/13:16) und wurde Fünfter.