Klara Bleyers Medaillenserie hält auch in China weiter an

Philip Häfner
Philip Häfner
15:47

Die Bochumerin schwimmt im Solo erneut aufs Treppchen. Im Duett kommt für Deutschland eine neue Besetzung zum Einsatz und harmoniert auf Anhieb ordentlich.

Synchronschwimmerin Klara Bleyer aus Deutschland kurz vor dem Start beim Weltcup in Paris 2026 im Solo© Anh Viet CHAU / World Aquatics

Die Medaillenserie von Synchronschwimmerin Klara Bleyer hält weiter an. Bei der dritten Weltcupstation in Xi’an (CHN) erreichte die 21-Jährige von den Freien Schwimmern Bochum erneut das Podium – im Solowettbewerb gewann sie in der Technischen Kür diesmal Bronze. Bleyer kam am Freitag auf 255,0533 Punkte, Siegerin wurde die Weltmeisterin Xu Huiyan (263,8634) aus China vor Vasilina Khandoshka (BLR/261,0983).

Wieder eine Medaille für Klara Bleyer – wie bislang immer im Weltcup 2026

Bereits bei den beiden ersten Weltcups in Medellín (COL) und in der diesjährigen EM-Stadt Paris (FRA) war die Europameisterin jeweils in beiden Solowettbewerben aufs Treppchen geklettert. In Xi’an steht die Freie Kür dann am Sonntag (03:30 Uhr deutscher Zeit, kostenfreier Livestream auf Eurovisionsport) auf dem Programm. „Klara ist souverän geschwommen“, sagte ihre Trainerin Stella Mukhamedova. „Die Elemente kann sie noch ein bisschen besser, aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass wir in der vergangenen Woche vor allem das Duett trainiert haben.“

Dort startete Klara Bleyer dieses Mal zusammen mit Maria Denisov (SG Stadtwerke München), die für Amélie Blumenthal Haz (Freie Schwimmer Bochum) einsprang, die krankheitsbedingt auf die Reise nach China verzichten musste. Gerade für solche Situationen hatte der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) bewusst auf ein Trio für das Duett gesetzt. Bei ihrem ersten gemeinsamen Start kamen Bleyer und Denisov in der Technischen Kür auf Rang zwölf (242,0900) unter 23 Paaren.

„Trotz eines Base Marks sind wir sehr zufrieden mit dem Auftritt und wie gut Maria und Klara harmoniert haben. Es erweist sich als sehr gut, drei Athletinnen auf dem Niveau zu haben und gemeinsam zu fördern“, sagte Bundestrainerin Stephanie Marx. Auch Heimtrainerin Mukhamedova war „stolz auf die Mädels“: „Was sie in der letzten Woche erreicht haben, ist großartig.“ Der Sieg im Duett ging ebenfalls nach China an Xu Huiyan und Lin Yanjun(308,2983).

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