Finn Awe wiederholt sein Meisterstück vom 1m-Brett

Philip Häfner
Philip Häfner
19:12

Der Rostocker gewinnt die erste Goldmedaille für Deutschland bei der JEM in Budapest. Warum dieser Titel nur die logische Fortsetzung seiner Erfolgsserie ist, erfährst du hier.

2024 hatte Finn Awe bei den Europameisterschaften der Junior*innen im Wasserspringen schon einmal Gold vom 1m-Brett gewonnen, damals noch in der Jugend B, im selben Jahr wurde er später noch Juniorenweltmeister in dieser Disziplin. Nun hat der Rostocker vom 1-Brett erneut JEM-Gold gewonnen – dieses Mal beim älteren Nachwuchs der Jugend A.

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Bei den Titelkämpfen in der Duna Aréna in Budapest (HUN) knackte Finn Awe am Mittwoch als einziger Springer die 500-Punkte-Marke. Mit 508,60 Punkten lag er am Ende vor dem Russen Matvei Pomoshnikov (495,30) und Dmytro Stepanov aus der Ukraine (479,50). Awe hatte bereits den Vorkampf gewonnen und dort insbesondere in den Kürsprüngen eine starke Leistung gezeigt, die er im Finale am Nachmittag wiederholte. Der zweite deutsche Starter Louis Aaron Förster (SC DHfK Leipzig) wurde mit 423,90 Zehnter.

Wasserspringer Finn Awe zeigt seine Goldmedaille vom 1m-Brett bei der EM der Junioren 2026 in Budapest© privat

Vom 1m-Brett war Finn Awe auch bei dieser JEM nicht zu schlagen

„Das war souverän und sehr konzentriert. Finn hat durch seine Absprunghöhe beeindruckt, exzellente Endphasen und sehr schöne Technik. Die Konkurrenz war heute stark, aber Finn war nervenstärker“, sagte Nachwuchs-Bundestrainerin Anne-Kathrin Hoffmann.

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Auch im Turmspringen der weiblichen Jugend A war der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) im Finale doppelt vertreten. Hier kam Charlotte Lederer (SC DHfK Leipzig) mit 372,65 Punkten auf Rang fünf, ihre Vereins- und Synchronkollegin Jule Eisenberg wurde Achte (338,90). Den Titel holte sich Aleksandra Kedrina (RUS/477,20).