DSV-Team mit der besten Leistung des Jahres auf JEM-Platz neun

Philip Häfner
Philip Häfner
21:53

Die Heim-Europameisterschaften in München beflügeln die deutschen Synchronschwimmerinnen.

Als Herrinnen des Amazonas – so das Thema ihrer Kür – begeisterten die deutschen Synchronschwimmerin bei der JEM© Tino Henschel

Als Herrinnen des Amazonas – so das Thema ihrer Kür – begeisterten die deutschen Synchronschwimmerin bei der JEM

Nach ihrem Auftritt im Teamwettbewerb lagen sich die Synchronschwimmerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) in den Armen und hüpften ausgelassen durch die Münchener Olympia-Schwimmhalle. Mit Platz neun und 219,0190 Punkten in der Technischen Kür feierte das DSV-Team mit Felicitas Embacher, Johanna Karb, Valerie Maschek, Olivera Ninkovic, Julia Steindl, Laura Zarate von Borries (alle SG Stadtwerke München), Rita Burla (SB Bayern 07) und Ekaterina Kuzminskaya (TSV Solingen-Aufderhöhe) bei den Europameisterschaften der Junior*innen das nächste Top-Ten-Resultat.

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„Ein mega Ergebnis, vor allem mit diesem sehr jungen Team. Für viele von ihnen ist es ja der erste internationale Wettkampf. Das ganze Team hat heute abgeliefert. Das war das Beste, was ich von den Mädels im gesamten Jahr gesehen habe“, sagte Bundestrainerin Stephanie Marx nach dieser erneut fehlerfreien Leistung.

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München als Herz des deutschen Teams

Auch Ekaterina Kuzminskaya strahlte: „Schon das Training heute früh war richtig gut, auch das Einschwimmen. Und die Stimmung in der Halle war wunderschön, mit den ganzen Fans, Familien und Freunden. Einfach super für so einen Auftritt.“ Die Solingerin stammt als Einzige im Team nicht aus Bayern – sechs der acht Schwimmerinnen kommen sogar direkt aus München von den dortigen „Isarnixen“. „Das ist schon eine Erleichterung, weil ich weiß, wie die anderen sich bewegen, wie sie denken oder auch zählen. Das macht es sehr viel leichter, auch in der Nationalmannschaft mit ihnen zu schwimmen“, meinte Julia Steindl über diesen besonderen Trumpf des deutschen Teams.

Gold in der Technische Kür sicherten sich am Donnerstag die Neutralen Athletinnen mit 280,6967 Punkten vor den Spanierinnen mit 274,6542, Platz drei bekam nach einem erfolgreichen Einspruch Italien (263,5591). Die Italienerinnen hatten zunächst einen Punktabzug kassiert, weil eine Schwimmerin vermeintlich den Boden des Beckens berührt hatte, so wäre Bronze nach Belarus (256,9650) gegangen. Am späten Abend durfte dann stattdessen aber doch Italien jubeln.

Das Siegerpodest des Solo-Wettbewerbs: Ginevra Marchetti (ITA), Ekaterina Shtatnova (NIA) und Naia Alvarez Vicente (ESP(v.r.)© Tino Henschel

Das Siegerpodest des Solo-Wettbewerbs: Ginevra Marchetti (ITA), Ekaterina Shtatnova (NIA) und Naia Alvarez Vicente (ESP(v.r.)

Spanien, Italien und die Neutralen Athlet*innen beherrschen das Podium

Die beiden Finals am Vormittag erfolgten ohne deutsche Beteiligung, auch dort ging Gold jeweils an die Neutralen Athlet*innen. In der Freien Kür des Solowettbewerbs siegte Ekaterina Shtatnova (272,4036), die in dieser Saison auch schon in der offenen Klasse mit einer Weltcupmedaille glänzen konnte, vor Ginevra Marchetti (ITA/255,9338) und Naia Alvarez Vicente (ESP/252,4413).

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Im Mixed-Duett ging der Titel in der Technischen Kür an Alina Rumiantseva und Zakhar Trofimov (224,2434). Nach Silber in der Freien Kür gestern lagen sie diesmal also ganz vorne und vor Eneko Sanchez Aguilar und Martina Gracia I Boque (ESP/218,4416) sowie Ginevra Marchetti und Gabriele Minak (ITA/195,4750).