Warum Eindhoven mit der Austragung der Titelkämpfe Geschichte schreibt.
Eindhoven (NED) richtet die Wasserball-Europameisterschaften der Frauen im Olympiajahr 2028 aus. Das hat European Aquatics am Dienstag bekanntgegeben. Die Titelkämpfe werden im renovierten Pieter-van-den-Hoogenband-Schwimmstadion ausgetragen, wo auch schon die EM der Frauen 2024 stattfand. Damals nutzten die Gastgeberinnen ihren Heimvorteil und holten den Titel, den sie Anfang dieses Jahres in Funchal (POR) dann erfolgreich verteidigen konnten. Deutschland belegte auf Madeira zuletzt Rang elf.
Nach 2012 und 2024 ist das Turnier der Frauen insgesamt sogar schon zum dritten Mal in Eindhoven zu Gast – einzig Budapest (HUN) war ebenfalls bereits dreimal Gastgeber. Die Europameisterschaften werden damit abermals als eigenständiges Event durchgeführt. Zuletzt war die EM der Männer und Frauen 2022 gemeinsam an einem Ort veranstaltet worden, seitdem hat sich das Frauenturnier emanzipiert. Der genaue Termin für 2028 ist noch nicht bekannt.
© European AquaticsBei der Wasserball-EM 2026 belegte Deutschland mit Belén Vosseberg Platz elf
Bei der Wasserball-EM 2028 geht es auch um einen Olympiaplatz
„Nach der erfolgreichen Ausrichtung der Wasserball-Europameisterschaften der Frauen 2024 sind wir außerordentlich stolz darauf, dass European Aquatics Eindhoven und den Niederlanden erneut das Vertrauen geschenkt hat, ein bedeutendes internationales Wasserball-Event auszurichten“, sagte Hayke Veldman, Präsident des Königlich Niederländischen Schwimmverbands. „Mit den Wasserball-Europameisterschaften der Frauen 2028 holen wir nicht nur Europas beste Teams in die Niederlande, sondern schaffen auch eine einzigartige Plattform für den Frauensport, die Talentförderung und gesellschaftliches Engagement. Für unsere Athletinnen bietet die Ausrichtung einer Europameisterschaft im eigenen Land eine besondere Gelegenheit, sich auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2028 vor heimischem Publikum zu präsentieren.“
Bei der EM geht es auch um einen Startplatz für Olympia. Ein Ticket nach Los Angeles (USA) geht an die Turniersiegerinnen, sofern diese nicht schon über den Weltcup oder die Weltmeisterschaften 2027 qualifiziert sind. Andernfalls rückt der Zweitplatzierte nach beziehungsweise die beste noch nicht über einen anderen Weg qualifizierte Mannschaft.