Champions-League-Auslosung als gutes Omen für Waspo Hannover

Philip Häfner
Philip Häfner
12:43

Am Montag wurden die Gruppen für die Königsklasse ausgelost. Der Deutsche Meister trifft unter anderem auf einen früheren Gewinner der Königsklasse.

Der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover trifft in der Wasserball-Champions-League auch in dieser Saison wieder auf hochkarätige Gegner. In der ersten Gruppenphase treffen die Niedersachsen diesmal unter anderem auf Olympiakos Piräus (GRE), griechischer Rekordmeister und zweimaliger Gewinner der Champions League. Das hat die Auslosung am Montag ergeben.

In der vergangenen Spielzeit holten die Griechen in der Königsklasse wie davor auch 2024 erneut Bronze und zählen auch diesmal wieder zum engsten Favoritenkreis. Weitere Kontrahenten von Waspo sind Jadran Herceg Novi (MNE) und der spanische Klub CN Sabadell. Gegen die Katalanen aus der Nähe von Barcelona (ESP) ging es bereits in der Vorsaison – dort gewann Hannover beide Spiele und legte damit den Grundstein für das Erreichen der Top acht. Vielleicht ja ein gutes Omen für dieses Jahr. Die Vorrunde in der Champions League startet am 06./07. Oktober. Bis Mitte Dezember stehen sechs Spieltage an, der Erste und Zweite der Gruppe erreichen die zweite Gruppenphase.

Spielszene aus der Wasserball-Champions-League 2025/26 aus der Partie von Waspo 98 Hannover gegen CN Sabadell aus Spanien© Gianluca Tancredi

Auf die Spanier vom CN Sabadell traf Waspo (weiße Kappen) schon in der vergangenen Saison – und gewann beide Spiele

Spandau macht als Gruppendritter im Euro Cup weiter

Vizemeister Wasserfreunde Spandau 04 setzt seine Europapokalsaison dagegen im Euro Cup fort. Die Berliner erreichten beim Qualifikationsturnier in Oradea (ROU) Platz drei, aber nur die ersten beiden Teams kamen weiter. Entscheidend war die 17:19-Niederlage nach Fünfmeterwerfen gegen Gastgeber CSM Oradea gleich zum Auftakt. Dabei verspielten die Wasserfreunde im letzten Viertel noch einen Vier-Tore-Vorsprung, im Penaltywerfen besorgte mit Dimitri Kholod dann ausgerechnet ein ehemaliger Berliner den Schlusspunkt für die Rumänen. Gegen VK Novi Belgrad (SRB) unterlag Spandau mit 14:21. Gegen das Team Strasbourg (FRA) gelang zum Abschluss ein deutlicher 13:6-Erfolg.

Die Gruppenphase im Euro Cup startet am 29. Oktober. Zuvor steigt vom 09. – 11. Oktober noch die Qualifikation mit dem ASC Duisburg und den White Sharks Hannover. Sollten die deutschen Vertreter dort nicht weiterkommen, setzen sie ihre europäische Reise im Conference Cup fort.

Conference Cup: Zwei deutsche Klubs müssen nach Athen

Im Conference Cup, dem dritthöchsten Europapokalwettbewerb, sind mit dem OSC Potsdam und dem SV Cannstatt zwei weitere deutsche Vereine vertreten, die dort ihrerseits zunächst die Qualifikation bestreiten müssen. Die Auslosung dafür erfolgte ebenfalls am Montag. Der OSC Potsdam trifft demnach vom 23. – 25. Oktober in Szeged (HUN) auf Gastgeber Szegedi VE, VK Banja Luka (BIH), WPC Iberia Tiflis (GEO) sowie mit Vasas Plaket Budapest auf einen weiteren ungarischen Klub. Cannstatt reist nach Athen (GRE) und bekommt es dort mit Gastgeber Panionios GSS, Vitoria Sport Clube (POR), VK Zadar 1952 (CRO) und Spartak Wolgograd (RUS) zu tun.

Bei den Frauen ist Deutschland im Conference Cup ebenfalls mit zwei Klubs dabei. Dort steht Vizemeister SV Blau-Weiß Bochum vom 06. – 08. November ebenfalls ein Trip in die griechische Hauptstadt bevor. Neben den Gastgeberinnen von Panionios Athen spielt Bochum noch gegen Hapoel Emek Hayarden (ISR), Toulon Water Polo (FRA) und VK Palilula aus Belgrad (SRB). Gegnerinnen des SSV Esslingen beim Qualifikationsturnier in Istanbul (TUR) sind Galatasaray Istanbul, San Giljan ASC (MLT), Nautilus Civitaveccia (ITA) und Nevsehir Belediye SK (TUR).