© Jo Kleindl
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03.08.2005
Maike Halbisch
VfL Waiblingen
High Diving (20m)
High Diving als Familienangelegenheit
Bei den Halbischs ist High Diving Familiensache. Inspiriert durch ihren älteren Bruder Manuel hat auch Maike Halbisch diese spektakuläre Sportart für sich entdeckt. Im Februar 2024 feierte sie in Doha (QAT) ihr WM-Debüt und sprang als Jüngste im Feld und obwohl sie eigentlich mitten im Abiturstress streckte bei ihrem erstem großen Wettkampf auf Anhieb auf Rang 15. Im Oktober 2024 startete die Springerin vom VfL Waiblingen dann als erste Deutsche überhaupt bei einer Junior*innen-WM im High Diving, die in Brasilia (BRA) ihre Premiere feierte. Allerdings wurde das Event aufgrund gefährlicher Wetterbedingungen nach dem ersten Tag abgebrochen. Ein Jahr später machte Halbisch auf sich aufmerksam, als ihr beim Weltcup in Porto Flavio (ITA) als erster Frau weltweit ein dreieinhalbfacher Salto rückwärts aus dem Handstand gelang – mit einem Schwierigkeitsgrad von 5,0 der schwerste Sprung überhaupt beim High Diving. Dieser Sprung war es auch, der ihr bei der EM 2026 in Paris (FRA) Bronze bescherte und damit ihre erste Medaille bei einem offiziellen internationalen Event. „Als ich damals angefangen habe, habe ich zusammen mit meinem Trainer überlegt, was mir liegt. Ich komme ja aus dem Turnen – und dieser Handstand, der liegt mir einfach“, erklärte sie anschließend. Halbisch betreibt ihren spektakulären Sport übrigens nur nebenberuflich und ist angehende Polizeioberkommissarin. 2026 wurde sie nach ihrer tollen Entwicklung in die Spitzensportfördergruppe der Polizei aufgenommen, was nun ganz neue Möglichkeiten eröffnet.