Spandaus Männer übernehmen Tabellenführung dank Torfestival im Lokalderby

Raik Hannemann
Raik Hannemann
13:16

Am dritten Spieltag der Wasserball-Bundesliga zog Spandau am Deutschen Meister Waspo Hannover vorbei, mit sieben Treffern auf einen Streich setzte sich Ivan Vukojevic auch an die Spitze der Torschützenliste. Eine faustdicke Überraschung gab es beim Ligastart der Frauen.

Ein Spandauer beim Torwurf© Tino Henschel

Der unterlegene Gegner konnte einem schon etrwas leidtun bei Spandaus gnadenloser Torejagd

Für die Topteams der Wasserball-Bundesliga standen im Rahmen des dritten Spieltages am vergangenen Wochenende die Lokalderbys an. Es wurde ein Wettschießen um die Tabellenführung, welches die Männer der Wasserfreunde Spandau 04 zum Sprung an die Spitze nutzten. Denn durch das 26:5 gegen die SG Neukölln haben die Berliner als neuer Spitzenreiter nun ein um sechs Treffer besseres Torverhältnis als der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover, der es gegen die White Sharks bei einem 15:3 beließ. 

Mit sieben Treffern im dritten Saisonspiel erhöhte Spandaus Ivan Vukojevic sein Konto dabei auf insgesamt zwölf Tore, damit steht er auch hier an der Spitze der Liga. Allerdings gemeinsam mit Waspos Neuzugang Denis Strelezkij, der aus Spandau gekommene Nationalspieler konnte diesmal dreimal jubeln. 

Für die Überraschung des Tages sorgte diesmal der SV Cannstatt in der B-Gruppe, der sich mit einem 4:2 in Krefeld bereits den zweiten Auswärtssieg erkämpfte. Werbung für den Wasserball war das Spiel allerdings nur bedingt, es war nach Angabe von Statistikexperten das torärmste der Liga-Historie. 

Ergebnisse Männer

Wasserball-Bundesliga
OSC PotsdamSV Cannstatt14:8 (3:2, 3:1, 4:3, 4:2)
Waspo 98 HannoverWasserfreunde Spandau 0411:7 (3:2, 2:2, 4:1, 2:2)
Duisburger SV 1898ASC Duisburg11:30 (1:8, 3:7, 4:6, 3:9)
SG Neukölln BerlinWhite Sharks Hannover8:14 (2:4, 3:5, 3:4, 0:1)
2. Wasserball-Bundesliga
SpVg Laatzen 1894SV Würzburg 0513:14 (1:6, 4:2, 4:3, 4:3)
Düsseldorfer SC 1898SC Neustadt/Weinstraße16:12 (5:3, 4:3, 3:3, 4:3)
Uerdinger SV 08SSV Esslingen23:22 n. Fm. (4:5, 4:4, 2:5, 8:4, 5:4)
SVV PlauenSV Krefeld 7211:15 3:3, 4:5, 3:4, 1:3)

Tabellen Männer

SpielePunkteToreTordifferenz
Wasserball-Bundesliga*
1.Waspo 98 Hannover1442357:92+265
2.ASC Duisburg1433267:165+102
3.Wasserfreunde Spandau 041432292:140+152
4.OSC Potsdam1418159:228-69
5.White Sharks Hannover1416160:224-64
6.Duisburger SV 18981415171:250-79
7.SV Cannstatt149138:284-146
8.SG Neukölln Berlin143145:306-161
2. Wasserball-Bundesliga*
1.Düsseldorfer SC 18981434199:165+34
2.SV Krefeld 19721433231:164+67
3.SC Neustadt/Weinstraße1428206:186+20
4.Uerdinger SV 081426201:184+17
5.SSV Esslingen1422217:220-3
6.SVV Plauen1416212:214-2
7.SV Würzburg 05149177:227-50
8.SpVg Laatzen 1894140161:244-83
*) Für einen Sieg nach regulärer Spielzeit gibt es drei, für einen Sieg nach Fünfmeterwerfen zwei Punkte. Der Verlierer des Fünfmeterwerfens erhält noch einen Punkt. Unentschieden gibt es seit der Saison 2024/25 nicht mehr.

Bei den Frauen gelingt Bochum der beste Start 

Nach dem Saisonstart der Frauen grüßt der Vorjahresdritte SV Blau-Weiß Bochum nach einem 24:3 bei Waspo 98 Hannover von der Spitze. Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 begann mit einem 25:8-Heimsieg gegen den ETV Hamburg. Die Vizemeister*innen SSV Esslingen verlor dagegen mit 11:12 beim SV Bayer Uerdingen 08. 

Ergebnisse Frauen

SSV EsslingenUerdinger SV 0815:5 (2:0, 5:3, 4:0, 4:2)
Eimsbütteler TurnverbandSV Blau-Weiß Bochum6:20 (2:6, 2:5, 1:4, 1:5)
SC Chemnitz 1892Wasserfreunde Spandau 047:23 (3:5, 2:6, 0:6, 2:6)
SV Blau-Weiß BochumSSV Esslingen19:8 (5:1, 4:1, 4:5, 6:1)

Tabelle Frauen

PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.Wasserfreunde Spandau 041030275:73+202
2.SV Blau‑Weiß Bochum1024213:89+124
3.SSV Esslingen1017126:127-1
4.SC Chemnitz 189210979:191-112
5.Eimsbütteler Turnverband107109:185-76
6.Uerdinger SV 0810382:219-137