Der WM-Zweite aus Hannover ärgert sich mal wieder darüber, dass er sich ohne direktes Schwimm-Duell geschlagen geben muss.
© Jo KleindlSven Schwarz wurde in diesem Jahr EM-Zweiter über 800m Freistil
Beim Kurzbahn-Weltcup in Baku (AZE) hat Sven Schwarz den zweiten Platz über 1500m Freistil erkämpft. Nach 14:35,41 Minuten fehlten dem WM-Zweiten von Waspo 98 Hannover am Freitag lediglich 43 Hundertstelsekunden zu Sieger Lucas Henveaux (BEL).
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Ärgerlich dabei fand der 24-Jährige weniger, dass seine Zeit nach nur vier Wochen Training nicht im Bereich der eigenen Erwartungen lag. Sondern, dass es dabei zum wiederholten Mal auf der Kurzbahn nicht zu einem direkten Langstrecken-Duell gekommen war. Beide Zeitläufe für die insgesamt nur elf gemeldeten Ausdauerathleten waren zwar bereits im Vormittagsabschnitt angesetzt worden, mangels einer Meldezeit war Henveaux aber im langsameren ersten Lauf geschwommen.
Schwarz wünscht sich Vor- und Endlauf auch auf den Langstrecken
Der bei 800m noch sechs Sekunden schnellere Schwarz hatte somit keine echte Orientierung beim Kampf um den Sieg. „Man reist viele Kilometer um die Welt, um hier gegen die Besten antreten zu können. Und dann passiert so etwas, das ist nur schwer zu verstehen“, sagte Schwarz. „Und dass die besten Langstreckler hier schon im Vorlaufabschnitt schwimmen müssen, war mir bei Abgabe der Meldung auch nicht bekannt. Ich empfinde das als Affront, auch die langen Strecken haben eine entsprechende Aufmachung im Finalabschnitt verdient.“
Schon bei der Kurzbahn-WM 2024 hatte Schwarz die Regelungen auf den Langstrecken kritisiert, weil es nicht zum direkten Duell der Besten gekommen war. Für die diesjährigen Titelkämpfe in Peking (CHN/01. – 06. Dezember) wünscht er sich nun bessere Lösungen. Er sei gern auch bereits, wie bei Wettkämpfen auf der 50m-Bahn einen Vorlauf auszutragen. Vorher wird Schwarz nun auch noch an den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal (12. – 15. November) teilnehmen, um für die WM noch eine bessere Meldezeit vorzulegen.
Im heutigen Finalabschnitt (ab 16:00 Uhr im Livestream bei Eurovisionsport) wird dann noch Maya Tobehn (Dresdner SC) im Finale über 200m Freistil antreten.
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