Zweiter Sieg im zweiten Länderspiel gegen den Nachbarn: So lief der Test in Duisburg.
Die Wasserballer der Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) haben auch das zweite Testländerspiel gegen die Niederlande gewonnen. Im ASCD-Freibad in Duisburg gab es am Donnerstagabend ein 17:12. Vergangene Woche hatte das DSV-Team auswärts in Amersfoort (NED) auch schon den ersten Vergleich mit dem EM-Elften mit 14:12 für sich entschieden.
Anders als im ersten Spiel, in dem Deutschland zur Halbzeit noch zurückgelegen und erst danach eine erfolgreiche Aufholjagd gestartet hatte, gab die DSV-Auswahl diesmal von Beginn an das Tempo vor. Nach dem ersten Viertel führte die Mannschaft von Bundestrainer Aleksandar Radovic bereits mit 6:1, zur Halbzeit mit 10:4.
© ASA Malta/Luigi Chetcuti/World AquaticsDeutschlands Wasserballer gaben im Länderspiel gegen die Niederlande von Beginn an Vollgas
Bei heißen Temperaturen von auch abends immer noch 29 Grad sorgten beide Teams im dritten Viertel für ein Offensivfeuerwerk mit insgesamt elf Toren in acht Minuten – 16:9 lautete der Spielstand zur letzten Pause. Im Schlussabschnitt ließen die Deutschen dann nichts mehr anbrennen. Bester Torschützer beim Gastgeber war Denis Strelezkij (Waspo 98 Hannover) mit drei Treffern.
“Ich bin insgesamt sehr zufrieden. Vor allem hat mir gefallen, mit welcher Einstellung und Intensität die Jungs die gesamte Vorbereitung angegangen sind. Beide Spiele gegen die Niederlande haben wir genutzt, um unser Spiel weiterzuentwickeln und verschiedene Dinge auszuprobieren. Besonders gestern war der Start in die Partie in beide Richtungen sehr gut: eine geschlossene Mannschaftsverteidigung, schnelles Kontranagriff und eine gute Chancenverwertung im Angriff. Genau in diese Richtung möchten wir uns als Mannschaft weiterentwickeln”, zog Bundestrainer Radovic ein positives Fazit der beiden Länderspiele.