Turmspringer holen erste deutsche Medaille bei der JEM

Philip Häfner
Philip Häfner
22:18

Iven Prenzyna wiederholt mit neuem Partner sein Ergebnis aus dem Vorjahr. Das DSV-Team erreicht in Budapest außerdem zwei vierte Plätze.

Die Turmspringer Erik Amezquita Schmidtke (Berliner TSC) und Iven Prenzyna (WSC Rostock) haben dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) bei den Europameisterschaften der Junior*innen im Wasserspringen in Budapest (HUN) die erste Medaille beschert. Das Paar sicherte sich am Dienstag im Turm-Synchronspringen mit 287,97 Punkten Bronze.

Die Turmspringer Iven Prenzyna und Erik Amezquita Schmidtke zeigen ihre Bronzemedaillen von der JEM 2026 in Budapest im Synchronwettbewerb© privat

Iven Prenzyna und Erik Amezquita Schmidtke freuten sich bei der JEM im Wasserspringen über Bronze im Turm-Synchronspringen

Für Prenzyna war es bereits die zweite JEM-Medaille in dieser Disziplin. Im vergangenen Jahr hatte er zusammen mit seinem Rostocker Vereinskollegen Ole Rösler, der inzwischen der Jugendklasse entwachsen ist, ebenfalls Platz drei belegt. In Budapest waren Erik Amezquita Schmidtke und er nach dem ersten von fünf Durchgängen zunächst Sechste. Aber schon mit dem zweiten Sprung verbesserten sie sich dann auf Rang drei und verteidigten diesen bis zum Schluss erfolgreich. Der Sieg ging an Kirill Belavin und Miroslav Kiselev aus Russland (302,82) vor den Ukrainern Nazarii Kononenko und Valerii Malieiev (293,52).

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Am zweiten Tag der Titelkämpfe gab es zudem zwei vierte Plätze für den DSV. Im Turm-Synchronwettbewerb der weiblichen Jugend lagen Charlotte Lederer und Jule Eisenberg (beide SC DHfK Leipzig) nach Bronze 2024 und Silber 2025 diesmal mit 248,82 Punkten knapp außerhalb der Podiumsplätze – Gold ging auch hier nach Russland mit Viktoriia Kazantseva und Aleksandra Kedrina (288,42). Ebenfalls Vierter wurde vom 1m-Brett der männlichen Jugend B Rudi Bollmann (Dresdner SC 1898). Mit 384,55 fehlten ihm nur sechs Punkte zu Miloslav Kiselev (RUS/390,50) und Bronze. Den Titel schnappte sich der Ukrainer Nazarii Kononenko (414,35), Linus Schwarz (Berliner TSC/373,15) wurde Sechster.

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Für Schwarz und Eisenberg war es jeweils schon der zweite Einsatz bei diesen Europameisterschaften. Zum Auftakt der JEM hatten sie zusammen mit Finn Awe (WSC Rostock) und Emily Deml (SV Halle) am Montag bereits Platz fünf im Team-Event belegt. Jella Kiphut (WSC Rostock) kam vom 3m-Brett in der weiblichen Jugend B auf Rang neun (326,15).