Mare Nostrum: Bronze für Elendt und Imoudu in Frankreich

Raik Hannemann
Raik Hannemann
20:02

Beim zweiten Tour-Stopp in Canet glänzt auch Freistilsprinter Josha Salchow mit ansprechenden Zeiten.

Anna Elendt© Jo Kleindl

Im Land des Croissants: In Vorbereitung auf die EM im August in Paris bestritt Anna Elendt auch das Mare Nostrum-Meeting in Canet

Bei der zweiten Station der Mare-Nostrum-Tour in Canet-en-Roussillon (FRA) hat Anna Elendt eine Podestplatzierung erkämpft. Über 200m Brust gewann die 24-Jährige von der SG Frankfurt am Donnerstag in 2:25,06 Minuten Bronze hinter Evgeniia Chikunova (RUS/2:22,09) und Alexanne Lepage (CAN/2:24,54).

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Die Weltmeisterin von Singapur bestreitet die Wettkampfserie aus vollem Training heraus, in dieser Saison absolviert sie dabei so hohe Umfänge wie noch nie. Das Erschöpfungslevel ist dementsprechend hoch. Dennoch erreichte Elendt auch auf den kürzeren Strecken immer das Finale. Über 100m wurde sie in 1:07,50 Minuten Sechste, über 50m reichten ihre 30,83 zu Rang fünf. Beide Rennen gewann Mckenzie Siroky (USA) in 1:06,61 beziehungsweise 30,33.

Nur zwei Russen schneller als Imoudu

Bereits am Mittwoch hatte Melvin Imoudu ebenfalls Platz drei über 100m Brust belegt. Der Europameister vom Potsdamer SV musste in 59,88 Sekunden nur den Russen Ivan Kozhakin (59,63) und Kirill Prigoda (59,82) den Vortritt lassen. Beim 50m-Sprint wurde Imoudu am Donnerstag dann Vierter in 27,04 Sekunden, hier siegte Michael Houlie (RSA/26,63).

Das Podest nur knapp verpasst hat Josha Salchow. Der deutsche Rekordhalter vom SV Nikar Heidelberg wurde Vierter über 100m Freistil (49,09 Sekunden) und Siebter über 50m Freistil (22,37). Gold ging an Patrick Sammon (USA/48,04) und Andrej Barna (SRB) mit Meetingrekord (21,57).

Marrit Steenbergen nähert sich dem Weltrekord

Für ein besonderes Highlight sorgte Marrit Steenbergen. Die niederländische Weltmeisterin knackte über 100m Freistil in 51,86 Sekunden erstmals die Schallmauer von 52 Sekunden und erzielte damit die zweitschnellste Zeit der Historie nach dem Weltrekord von Sarah Sjöström (SWE/51,71) aus dem Jahr 2017. Steenbergen war damit auch noch etwas schneller als Anna Moesch (USA), die am Wochenende in London (GBR) mit einer Zeit von 51,94 Sekunden aufhorchen lassen hatte.

Ein spannendes Duell boten die 100m Schmetterling der Männer. Hier setzte sich Kristof Milak (HUN) in 50,73 Sekunden knapp vor Ilya Kharun (USA/50,79) durch. Die Mare-Nostrum-Tour endet am Wochenende mit der dritten Station in Barcelona (ESP/30. – 31. Mai).