Nach Silber in Singapur gewinnt die Berlinerin diesmal Bronze. Auch das deutsche 3m-Synchronpaar zeigt beim Super Final eine starke Leistung.
Nach Silber bei den Weltmeisterschaften 2025 in Singapur hat Wasserspringerin Pauline Pfeif auch beim Weltcupfinale wieder groß aufgetrumpft. Die 23-Jährige wurde in Peking (CHN) Dritte vom Turm und sicherte sich damit neben der Bronzemedaille zugleich ein schönes Preisgeld in Höhe von 15.000 US-Dollar. Besser als die Berlinerin mit 317,00 Punkten waren am Samstag nur die erst 15 Jahre alte Siegerin Jiang Lingjing aus China (397,95) und Anna Konanykhina (RUS/319,20).
© privatPauline Pfeif und ihr Trainer Christoph Bohm freuen sich über Bronze beim Weltcupfinale
In der ersten Runde hatte sich Pfeif im Head-to-Head in drei Sprüngen zunächst mit 216,10 Punkten gegen Katelyn Fung (CAN/210,90) durchgesetzt. In ihrer Halbfinalgruppe, in der jede Teilnehmerin dann drei weitere Sprünge absolvierte, war sie sogar die Beste. „Das war richtig gut und ein sehr starker Vorkampf mit in der Summe 350,60 Punkten“, lobte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm. Im Finale zeigten alle vier Qualifizierten anschließend nochmals ihre komplette Serie mit sechs Versuchen. „Durch das Format und nach nur fünf Minuten Pause vor dem Finale war das für alle sehr herausfordernd. Platz drei ist ein super Ergebnis, wir freuen uns sehr“, sagte Bohm.
Alle Ergebnisse vom Weltcupfinale im Wasserspringen
Im Turm-Synchronspringen hatte Pauline Pfeif an der Seite von Elena Wassen (ebenfalls Berliner TSC) zuvor Platz acht belegt (243,60). Gold ging auch dort an die Chinesinnen Chen Yuxi und Lu Wei (366,12). Bei den Männern zog Lou Massenberg (SV Halle) vom 3m-Brett im Head-to-Head mit 168,80 Punkten gegen den WM-Achten Luis Uribe (COL/181,30) den Kürzeren.
Im 3m-Synchronspringen wurde Massenberg zusammen mit Vereinskollege Jonathan Schauer mit 383,55 Sechster. „Platz sechs beim Super Final ist eine gute Leistung, auch wenn heute noch nicht alles geklappt hat. Aber die beiden sind noch jung und sollen sich auf dieser Ebene erstmal beweisen“, ordnete Bundestrainer Bohm das Ergebnis ein. Sieger im Synchronwettbewerb wurden die Weltmeister Wang Zongyuan und Zheng Jiuyuan aus China (460,68). Wang Zongyuan (CHN) entschied anschließend auch das Einzel für sich.