Waspo Hannover mit starker Leistung gegen den Champions-League-Sieger

Philip Häfner
Philip Häfner
15:16

Der Deutsche Meister erarbeitet sich in Europas Königsklasse weiterhin Respekt.

Der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover hat in der Wasserball-Champions-League einmal mehr gezeigt, dass er mit den besten Teams des Kontinents mithalten kann. Im zweiten Spiel der Viertelfinalphase unterlagen die Männer aus Niedersachsen im heimischen Bad zwar mit 13:21 gegen FTC-Telekom Budapest (HUN). Gegen den amtierenden Champions-League-Sieger hielt Hannover aber noch bis Mitte des zweiten Viertels gut mit. Nachdem Waspo anfangs durch Treffer von Denis Strelezkij und Mark Gansen sogar geführt hatte, blieb man auch danach lange Zeit in Schlagdistanz und lag in dieser Phase immer nur ein oder zwei Tore zurück.

Erst kurz vor der Halbzeit erhöhten die Gäste die Schlagzahl und vergrößerten ihren Vorsprung. Ende des dritten Viertels betrug dieser dann sieben Tore – damit war die Partie entschieden. Trotzdem zeigte Hannover insgesamt eine starke Leistung gegen den mit gleich drei Spielern aus dem All-Star-Team der vergangenen EM und zahlreichen weiteren Nationalspielern gespickten Top-Klub aus Ungarn. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel“, sagte Waspo-Coach Aleksandar Radovic. „Die Jungs haben mit der richtigen Einstellung und großem Engagement gespielt. Gegen den Champions-League-Sieger zu spielen, ist nie einfach, deshalb freut es mich besonders, dass sie FTC bis zum Schluss zu einem sehr aggressiven Spiel gezwungen haben.“

Bester Torschütze bei den Gastgebern war Denis Strelezkij mit vier Treffern. Bereits kommende Woche (01. April) erwartet Waspo beim Duell mit Pro Recco (ITA) der nächste Festtag. Der letztjährige Euro-Cup-Gewinner ist mit 56 nationalen Titeln in Italien sowie elf Champions-League-Triumphen Europas erfolgreichster Wasserballverein.

Spielszene aus der Partie in der Wasserball-Champions-League zwischen Waspo 98 Hannover und FTC-Telekom Budapest aus Ungarn im März 2026© Gianluca Tancredi

Waspo Hannover mischt in der Champions League weiter munter mit